Von der Zukunft in die Gegenwart (Eureka Maru)



Geschichte / Idee: Als Nebenläufer der Episode "Grenzgänger".

Charas: Trance und Beka....

Crossover: Star-Trek



Trance war allein in Ihrem Quartier und betrachtete das Foto, das Dylan von Ihr und Beka vor langer Zeit gemacht hatte. Es war kurz nachdem sie die Andromeda aus dem Schwarzen Loch geborgen hatten. Sie betrachtete Beka und besonders sich auf dem Foto. Dann verglich sie das Foto von Ihr mit ihrem Spiegelbild und strich durch ihr nun langes Haar.



Sie stellte das Bild ab und griff in die Schublade zu einem Plexi.

Es war eine Art Tagebuch, das sie führte. Die wichtigsten Ereignisse in Ihrem Leben hat sie dort festgehalten. Es war eine große Datei, die sich schon auf dem Plexi befand.

Sie "blätterte" einige Seiten zurück und kam zu einem Abschnitt, der, so hoffte sie, sich nie wiederholen würde.

Sie hatte schon genug erlebt und wollte es nicht immer wieder Dylan auf's Neue erklären müssen. Aber wenigstens bekommt sie eine zweite Chance. Ihr erster Schritt war ja schonmal ein Erfolg. Harper wird es sicherlich nie vergessen, das sie den Hebel dieser "Höllenmaschine" betätigt und so die Larven endlich aus seinem Körper entfernt hat.

Sie fing an, ihre Eintragungen durchzulesen und lies alles nochmal durch ihren Kopf gehen....

.... Beka hat Trance darum gebeten, sie bei diesem Flug zu begleiten.

Die Andromeda ist auf dem Weg zu irgendeinem Planeten, der sich bereit erklärt hat, dem Commonwealth beizutreten. Aber Beka wollte keine Zeit verlieren und beschloß, sich mit der "Eureka Maru" abzusetzen. Nach den Verhandlungen würden sie und die Andromeda sich an einem verabredeten Treffpunkt wiedertreffen. Trance hatte schon so ein ungutes Gefühl, aber sie willigte ein.

Die Andromeda verschwand im Slip-Stream und die "Eureka Maru" glitt dahin. Es war momentan sehr ruhig im All. Es würde noch eine Zeit lang dauern, bis sie an ihrem Ziel angekommen sind. Beka steuerte ihr Schiff ganz normal und leicht an ein paar Asteroiden vorbei, ansonsten gab es keine besonderen Ereignisse.

Trance bemerkte jedoch einige merkwürdige Anzeichen auf dem Monitor. Sie zeigte Beka die Instrumente. Es sah so aus, als ob ein Schiff aus einem Slip-Stream Portal austreten würde, aber hier gab es keine Portale. Es wurden auch einige merkwürdige Verzerrungen im Raum angezeigt, die sehr fremdartig waren. Plötzlich gab es einen Ruck und Trance blickte aus dem Cockpit der Maru.



Ihr blieb fast der Atem stocken. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Beka's Augen waren auch mittlerweile weit aufgerissen und sie stürzte zum Steuerknüppel.

Das Schiff hatte die Form eines riesigen Würfels und die Maru sah irgendwie winzig aus gegen dieses Ungestüm. Trance überprüfte nochmal die Sensoren. Es mußte aus einem anderen Universum kommen, aber war dies überhaupt möglich?

Beka versuchte auszuweichen. Jedoch traf die Maru ein Strahl, welcher es unmöglich machte, überhaupt noch irgendwie zu manövrieren. Ihr Schiff befand sich in der Falle und wurde von dem Strahl immer näher herangezogen. Über das Com-Link wurde ihr in merkwürdiger Sprache mitgeteilt, sich zu ergeben und das ihre Technik den ihren angepasst würde.



Trance wurde ganz mulmig und Beka war inzwischen stinksauer. "So etwas lässt sich eine Valentine nicht gefallen! Erst wird man mit so'nem Strahl festgehalten und dann wollen die uns auch noch assozi... assitu...assidingbums..." "Assimilieren" unterbrach Trance.

Die "Eureka Maru" ließ sich immernoch nicht manövrieren und wurde von dem Strahl zu einer riesigen Luke in der Front des Kubus geleitet. Das Schiff wurde hinein transportiert und auf einer Plattform im inneren abgesetzt. Trance begab sich in den Nebenraum und suchte die Kampflanzen. Beka versuchte vergeblich, Kontakt zur Andromeda aufzubauen. Die Funkverbindung war unterbrochen. Sie fluchte und trat wütend gegen das Funkgerät. Das verursachte einen Kurzschluß und lies das Gerät ein Dauernotsignal senden. Sie begab sich danach ebenfalls in den Nebenraum, als plötzlich ein scharren und schaben an der Aussenluke zu hören war. Dann gab es einen Knall...

Beka drückte den Knopf auf der Kampflanze, worauf diese auseinander fuhr. Sie schoß auf die Eindringlinge mit allem, was diese Lanze hergab. In der anderen Hand hielt sie ein Gauss-Gewehr und hatte es auf Dauerfeuer geschaltet. Jedoch zeigte es kaum Wirkung. Die ersten Invasoren fielen zwar tot um, aber die nachfolgenden waren plötzlich dagegen resistent. Diese Maschinenmenschen stürmten die Maru und gingen zielstrebig auf Beka zu.

Trance hatte furchtbare Angst bekommen und sich in einer Ecke unterhalb des Cockpits versteckt. Sie dachte, wenn Beka mit denen nicht fertig wird, könnte sie erst gar nichts ausrichten.

Sie sah mit an wie sie Beka festhielten und wie einer dieser Cyborgs seinen Arm zu ihrem Hals streckte. Es schossen so kleine Röhren heraus, die Beka irgendetwas injizierten.

Beka schrie laut auf vor Schmerz, dann wurde sie bewußtlos abgeführt.

Dieser Schrei setzte sich fest in den Ohren von Trance und sie zitterte am ganzen Körper. Sie hat ja schon viel erlebt, aber das war ein Schock für sie.

Es wurde ruhig auf der Maru und die Eindringlinge haben anscheinend das Schiff mit Beka verlassen. Trance traute sich nach einer Weile aus Ihrem Versteck hervor und untersuchte das Schiff, ob nicht doch noch jemand da ist. Mit scharfer Lanze untersuchte sie Deck für Deck.

Es war aber niemand mehr ausser Ihr an Bord und sie atmete erleichtert auf. Dann schaute sie aus den Fenster und schreckte zurück.

Es war ein schlimmer Anblick...hunterte, tausende, zehntausende, von diesen Maschinenmenschen liefen kreuz und quer umher, einige befanden sich in so eine Art Kammer. Dazu dieses komische grünliche Licht, welches eine unheimliche Atmosphäre vermittelte.

Sie wußte in ihrer Verzweiflung nicht was sie tun sollte und setzte sich auf den Pilotensessel.

Immernoch hörte sie den Schrei von Beka in ihren Ohren und sah die Bilder vor Ihren Augen. Diese Situation schien so aussichtslos zu sein. Sollte sie jetzt auch kapitulieren und einfach hinausgehen, oder hier in der Maru verharren und warten, bis sie geholt würde.

Auf einmal hörte sie Schritte hinter sich. Ganz langsam drehte sie sich mit dem Sessel um und zog ihre Lanze aus dem Schaft.

Trance erschrak, als sie die Person sah, die da vor ihr stand. Konnte das sein?

Es war Beka Valentine, die vor Ihr stand. Jedoch versetzte dieser Anblick ihr einen weiteren Schock. Sie sah fast genauso aus wie diese Cyborgs. Sie trug eine Art Visier vor Ihrem rechten Auge und Ihr linker Arm war die eines Roboters.



Trance wollte grad zur Hilfe eilen, als sie bemerkte, das es auch nicht mehr die selbe Person war, die sie mal kannte. Sie schien sich zu bewegen wie ferngesteuert und beachtete Trance gar nicht. Während sich diese merkwürdige Beka an den Instrumenten der Maru zu schaffen machte, versuchte Trance, sie wach zu rütteln. Aber Beka sties Trance mit einem kräftigen Hieb ihres neuen Armes zur Seite und schenkte Ihr weiterhin keine Beachtung. Sie fing an, die Instrumente der Maru auseinander zu nehmen.

Dieses Verhalten von Beka lies Trance keine andere Wahl und sie stellte Ihre Lanze auf Betäubung. Als sie grade schießen wollte, erschütterte ein gewaltiger Ruck den Kubus....

Es gab plötzlich mehrere Explosionen an verschidene Stellen im Kubus. Beka sackte auch plötzlich zusammen, so als ob dieser "Sender" der sie steuert, ausgefallen wäre. Kaum hatte Trance sich daraufhin zu Ihr begeben, gab es einen zweiten gewaltigen Knall. Diesmal war die Explosion so heftig, das der halbe Kubus auseinander flog. Es schien so, als ob dieses Ungestüm von aussen unter Beschuss stünde!!!

Die Bestätigung bekam sie, als sie über das defekte Funkgerät eine vertraute weibliche Stimme hörte....

"Eureka Maru, hier ist die Andromeda Ascendant. Hören sie mich? Wir haben Ihr Notsignal empfangen. Bitte bestätigen sie!!" Es war Rommie!! Noch nie hatte Trance sich so über Ihre Stimme gefreut!!! Sie griff zum Funkgerät, aber es war defekt, weil die alte Beka vor Wut dagegen getreten hat. Sie konnte zwar hören, aber nicht antworten, da der Transponder immer noch das Notsignal sendete wegen dem Kurzschluß.

Da kam die Stimme zum zweiten mal, gefolgt von mehreren Explosionen, die den Kubus weiter zerlegten. Diese Explosionen waren so stark, das die riesige Luke herausgeschleudert wurde! Trance zögerte nicht lange. Sie begab sich sofort wieder in den Pilotensessel und startete die Triebwerke. Noch nie hat sie die Maru so schnell starten können wie jetzt. Sie ließ sich sogar wieder manövrieren, weil anscheinend dieser Strahl ausgefallen ist.

Diese Cyborgs gaben sich auch keine Mühe, den Fluchtversuch zu verhindern, da sie anscheinend mit dem Angriff der Andromeda voll beschäftigt waren.

Es dauerte nicht lange, bis Trance die Maru in einem sicheren Abstand vom "Schlachtfeld" entfernt hatte. Da kam die Stimme von Dylan aus dem Funkgerät.

"Eureka Maru, ich vermute mal, das sie nicht antworten können. Ich hoffe bei Ihnen ist alles in Ordnung. Wir werden sie gleich "reinholen", warten sie bis...."

Die Kommunikation wurde von einer bedrohlichen Stimme unterbrochen: "Wir sind die Borg. Wiederstand ist zwecklos. Wir werden....." Auch dieser Satz wurde durch einen gewaltigen Knall unterbrochen. Als Trance nach oben blickte durch die Scheibe, sah sie einen gewaltigen Feuerball, der in Rauch überging und sich in der Leere des Alls verlor. Und inmitten blieb nur ein Schiff übrig, die Andromeda.

Trance atmete erleichtert auf. Sie versuchte, das Notsignal des Transponders abzuschalten, als sie plötzlich eine kräftige Metallhand auf ihre Schulter spürte. Es war Beka. Sie war wieder zu sich kekommen, jedoch war ihre alte Persönlichkeit wieder da. Es muß wohl an diesem Kubus gelegen haben, das sie wie ferngesteuert war. Auf jedenfall hatte sie jetzt wieder die Kontrolle über sich selbst. "Das hast Du sehr gut gemacht, Trance" sagte sie, wärend sie sich mit der anderen Hand so eine Art Hypospray in die Halsschlagader schoß. Es sollte verhindern, das die Nanosonden sie weiter umwandeln.

Beka sagte, das sie das Funkgerät reparieren kann. Sie bat Trance darum, in den Nebenraum zu gehen, um ein Ersatzteil zu holen. Wärend Beka sich an dem Gerät zu schaffen machte, bemerkte sie, das die Sensoren in Ihrem Schiff plötzlich verrückt spielten. Es wurden merkwürdige Verzerrungen angezeigt, die einen sehr gravierenden Einfluß auf den Raum und die Zeit nahmen.

(-1-)

Das bekam auch Trance zu spüren. Als sie die Tür zum Nebenraum öffnete, wurde sie plötzlich hineingezogen. Sie befand sich zwar immernoch auf der Maru, jedoch stand sie plötzlich einer jüngeren Trance gegenüber. Sie merkte auch, das diese Maru, auf der sie sich jetzt befand, bereits auf der Andromeda gelandet ist. Und auch hier war ein Notstand ausgebrochen. Sie wußte, was jetzt passieren würde....

Beka war Ihr inzwischen gefolgt. Sie kam auch aus dem Zeitstrudel hervor. Plötzlich sah auch sie sich selbst im Kampf mit Kalderanern und schoß auf einer dieser Kreaturen, die Ihr jüngeres Ich von hinten angreifen wollte....

Kein Zweifel, der Strudel hat sie in die Vergangenheit geführt!!!

Trance unterhielt sich mit ihrem zweiten, jüngeren ich und sie umarmten sich kurz. Dann passierte etwas merkwürdiges. Es war die junge Trance die in den Zeitstrudel zurückkehrte!!!

Beka ging ebenfalls auf Ihr jüngeres ich zu und bewunderte Ihr Gegenüber.

Die etwas verwunderte junge Beka schaute sich an: "Beka? Bin ich das etwa? In der Zukunft?" - "Ich erkläre Dir das,...später...."


..... Plötzlich hörte Trance ein Läuten an ihrer Quartiers-Tür. Sie erschrak und ließ das Plexi zurück in der Schublade verschwinden. Sie war so tief in Gedanken versunken, das sie alles um sich herum vergessen hatte.

Es war Seamus. Er hatte zwei Gläser und eine Flasche Schampus dabei.

"Ich wollte mich nochmal bei Dir bedanken, das Du den Hebel betätigt hast." sagte er.

"Für einen Freund habe ich das gern gemacht." entgegnete sie...



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Fußnote:

(-1-) An dieser Stelle kommt ein Zusammenspiel mit der Episode "Grenzgänger"....

 
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